Fortbildung & Begleitung

Meine Themen

Vier Schwerpunkte, die im pädagogischen Alltag eng zusammengehören: wie Kinder ankommen, wie Macht wirkt, wie Stress entsteht – und wie feinfühliges Handeln all das verändert.

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Thema

Partizipatorische Eingewöhnung

Ein bindungsorientiertes Eingewöhnungsmodell, das die Signale von Kindern und Eltern ernst nimmt und im Eingewöhnungsverlauf berücksichtigt.

Diese Form der Eingewöhnung ermöglicht Familien einen begleiteten, sanften, bindungsorientierten Übergang von der familiären Betreuung zur ergänzenden außerfamiliären Betreuung in Kita, Krippe oder Tagespflege.

Zum Zeitpunkt der Eingewöhnung haben Eltern und Kind meist eine sehr intensive erste Lebenszeit voller gemeinsam geteilter Erfahrungen erlebt. In den meisten Fällen ist das Kind sehr stark auf einen Elternteil bezogen. Um das psychische, seelische, geistige und körperliche Wohlbefinden des Kindes zu wahren, nimmt dieser Elternteil auch in der Eingewöhnung eine aktive Rolle ein, so wie es das Kind aus seiner bisherigen Lebenserfahrung gewohnt ist. Gemeinsam mit seinem Elternteil kann es die neue Welt erkunden und sich in seinem Tempo auf die neuen einladenden Erfahrungen einlassen.

Ziele und Themenbereiche

  • Die Bedeutung von Übergängen im Laufe des Lebens kennenlernen.
  • Wahrnehmendes Beobachten für die Partizipatorische Eingewöhnung nutzen und die kindlichen Potenziale, Interessen und Vorlieben aufgreifen.
  • Lernen, wie man Kinder und Eltern angemessen bei der Eingewöhnung einbezieht und feinfühlig unterstützen kann.
  • Die Signale der Kinder sensibel wahrnehmen und den Eingewöhnungsprozess daran ausrichten.
  • Die Signale der Eltern empathisch anerkennen und professionell mit ihren Gefühlen umgehen.
  • Erkennen, wie wichtig eine individuelle Eingewöhnungsbegleitung ist.

PE-Fortbildungen buchen

Fortbildungen zur Partizipatorischen Eingewöhnung können Sie direkt bei mir anfragen – ich bin zertifizierte Multiplikatorin für dieses Modell. Ebenso ist eine Buchung über das Institut für Partizipatorische Didaktik (PADIDA) möglich.

Fortbildungen am PADIDA-Institut Direkt bei mir anfragen

„Es ist Zeit für ein Eingewöhnungskonzept, in dem die kindlichen sowie die elterlichen Signale im Eingewöhnungsverlauf ernsthaft berücksichtigt werden."

Prof. Dr. Marjan Alemzadeh

Für weitere Informationen vorab kontaktieren Sie mich sehr gerne über das Kontaktformular – oder klicken Sie sich direkt auf der PE-Webseite durch.

Zur PE-Webseite Videoeinführungen von Prof. Dr. Alemzadeh
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Thema

Was Macht macht!

(Un)Bewusste Machtverhältnisse in der Elementarpädagogik.

Das Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen ist gekennzeichnet durch enorme Unterschiede in den zur Verfügung stehenden Machtmitteln. Deshalb sind Kinder darauf angewiesen, dass sich dieser pädagogische Gestaltungsspielraum an ihrem Wohl orientiert.

Kinder sollen im Laufe ihres Aufwachsens zu Selbstachtung, Anerkennung der anderen, Selbst- und Mitbestimmung befähigt werden – mit Erwachsenen an ihrer Seite, die sich ihres Machtvorsprungs bewusst sind und damit verantwortungsvoll umgehen.

Das langfristige Ziel dabei: die eigene Macht Schritt für Schritt an die Kinder abzugeben. Denn Macht ist ein „Möglichkeitsraum", den Kinder und Erwachsene sich teilen (sollten).

Ziele und Themenbereiche

  • Grundlagenwissen über den Ursprung von Macht aus soziologischer Sicht, die verschiedenen Machtkategorien sowie zum Thema Adultismus erlangen.
  • Beschäftigung mit verschiedenen Formen der Machtausübung, wie Gewalt, Zwang, Grenzen, Regeln (und Strafen).
  • Die Macht der Kinder und ihre Rechte (UN-KRK) beleuchten.
  • Ethik und Moral im elementarpädagogischen Kontext besprechen.
  • Wissen zur Pädagogischen Kunstfehlerlehre erlangen.
  • Methoden kennenlernen, um das eigene Machtbewusstsein entwickeln zu können: die Reckahner Reflexionen, den Kinderperspektivenansatz, die Videographie als Reflexionsmethode und mehr.

Für Inhouse-Veranstaltungen

Die konkreten Inhalte und Methoden orientieren sich an den aktuellen Themen und Wünschen des jeweiligen Teams. Der Auswahl an pädagogischen Inhalten und Situationen, die sich zur machtsensiblen Reflexion eignen, sind dabei keine Grenzen gesetzt.

„Du kannst dich nur um einen anderen Menschen kümmern, wenn du gut für dich gesorgt hast."

Kathrin Hohmann
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Thema

Stress bei jungen Kindern

Emotionsregulation, Resilienz und Salutogenese – und die Selbstfürsorge der Erwachsenen.

Ein ganz „normaler" Tag in der Krabbelstube (oder im Kindergarten) kann Kinder überfordern und stressen: das Verabschieden von der Bezugsperson, Frustrationen und Konflikte während des Freispiels, Anpassungsleistungen während des Mittagessens oder der permanente Lärmpegel im Gruppenraum.

Die Emotionsregulation ist eine zentrale Entwicklungsaufgabe in der frühen Kindheit. Um das junge Kind in dieser Phase seiner Entwicklung angemessen begleiten und unterstützen zu können, kann eine proaktive Auseinandersetzung mit folgenden Themen zielführend sein: Emotionen, Ko-Regulation bzw. Selbstregulation, Resilienzförderung sowie Salutogenese – die Lehre von der Gesundheit.

Und weil man sich nur gut um andere kümmern kann, wenn es einem selbst gut geht, beschäftigen wir uns außerdem mit Stressbewältigung, Selbstregulation und Achtsamkeit für uns selbst.

Ziele und Themenbereiche

  • Einführung in das Thema Stress (und Emotionen).
  • Salutogenese – die Lehre von der Gesundheit, weil Gesundheit mehr ist als nur die Abwesenheit von Krankheit – und Kohärenz.
  • Stress in Körper und Gehirn: Wie entsteht Stress? Welche Hormone sind beteiligt? Hirnforschung und der Zusammenhang von Stress und Lernen.
  • Aufgaben der Amygdala – unseres Gefühlszentrums.
  • Stressforschung und Stress-Studien (Wiener Krippenstudie 2012, NICHD-Studie 2007 …).
  • Stressfaktoren im Alltag: Mikrotransitionen, Mahlzeiten, Lärm.
  • Aufbau von Resilienz als Schutzfaktor und „Immunsystem" der Kinderseele.

Inhouse

Auch dieses Thema eignet sich dafür, es gemeinsam im Team zu bearbeiten. Dabei könnte beispielsweise eine stressreduzierte Raumgestaltung oder auch die Planung eines stressarmen Tagesablaufes im Fokus stehen.

04
Thema

Feinfühligkeit und responsives Handeln

Die Signale junger Kinder wahrnehmen, richtig deuten und prompt sowie angemessen darauf antworten.

Feinfühligkeit ist keine Charaktereigenschaft, sondern eine pädagogische Fähigkeit, die sich entwickeln und üben lässt. Sie entscheidet sich in den kleinen Momenten des Alltags: beim Ankommen am Morgen, beim Wickeln, beim Essen, im Konflikt – überall dort, wo ein Kind etwas zeigt und darauf wartet, ob und wie geantwortet wird.

Junge Kinder senden ihre Signale oft leise, mehrdeutig und schnell. Wer sie wahrnehmen will, braucht Zeit, Beobachtungskompetenz und ein Bewusstsein für die eigenen Reaktionsmuster. Denn zwischen dem Signal des Kindes und der Antwort der Fachkraft liegt immer eine Deutung – und die ist geprägt von Erfahrungen, Stress und Erwartungen.

Ziele und Themenbereiche

  • Die vier Schritte feinfühligen Verhaltens kennenlernen: wahrnehmen, richtig interpretieren, prompt und angemessen reagieren.
  • Wahrnehmendes Beobachten als Grundlage responsiven Handelns nutzen.
  • Die eigenen Deutungsmuster und Reaktionsgewohnheiten reflektieren.
  • Feinfühligkeit in Schlüsselsituationen des Alltags: Ankommen, Pflege, Mahlzeiten, Übergänge.
  • Zusammenhang von Feinfühligkeit, Bindungsqualität und Emotionsregulation verstehen.
  • Feinfühlig bleiben unter Druck – was Stress und Personalmangel mit responsivem Handeln machen.

„Ich bin wichtig. Ich werde gesehen. Meine Stimme zählt."

Was Kinder in pädagogischen Beziehungen erleben sollen

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